Fallstudien
Drei anonymisierte Projekte mit konkreten Kennzahlen: Ausgangssituation, Herausforderung, Vorgehen und Ergebnis.
Drei anonymisierte Beispiele aus unserer Projektpraxis. Jede Studie folgt derselben Struktur — Ausgangssituation, Herausforderung, Vorgehen, Ergebnis — und enthält konkrete Kennzahlen, nicht allgemeine Aussagen.
Hinweis: Wir publizieren Referenzkunden nur mit deren schriftlichem Einverständnis. Auf Anfrage stellen wir branchenspezifische, anonymisierte Detail-Referenzen zur Verfügung.
Fallstudie 1: Mittelständischer Maschinenbauer
Ausgangssituation
Ein Maschinenbauer mit zwei Standorten in Süddeutschland plante einen vollständigen Notebook-Refresh seiner Außendienst- und Konstruktionsabteilungen. Bei der Aussonderung war die zentrale Anforderung lückenlose DSGVO-Konformität bei einer Mischung aus Personen-, Konstruktions- und teilweise auch Kundendaten.
Herausforderung
Die Aussonderung musste während einer drei-Wochen-Phase parallel zur Auslieferung neuer Geräte erfolgen — ohne Betriebsunterbrechung — und 500 Vernichtungszeugnisse mit Seriennummern produzieren, die für die interne Datenschutzrevision verwendbar waren.
Vorgehen
Vor-Ort-Inventur in jedem Standort durch unser Team, gesicherter Transport in versiegelten Behältern nach Rötha, Vernichtung nach DIN 66399 H-3 mit Vier-Augen-Prinzip. Parallel Bewertung der Geräte für Asset Recovery — 38 % konnten ins Refurbished-Inventar überführt werden.
Ergebnis
- 500 individuelle Vernichtungszeugnisse mit Seriennummern
- Projektabschluss in drei Wochen, exakt nach Zeitplan
- 12 Tonnen CO₂eq dokumentierte Einsparung
- Asset-Recovery-Erlös: rund 22.000 €
Fallstudie 2: Rechenzentrums-Stilllegung
Ausgangssituation
Ein IT-Dienstleister konsolidierte zwei Rechenzentren. Die alte Infrastruktur — 200 Server, 40 Storage-Arrays, Netzwerktechnik, Rack-Hardware — sollte gleichzeitig stillgelegt werden.
Herausforderung
Jeder einzelne Datenträger musste vernichtet werden, bevor die Hardware das Rechenzentrum verlassen durfte. Gleichzeitig sollten Restwerte maximiert werden.
Vorgehen
Asset-Tagging vor Beginn der Demontage. Datenlöschung der Festplatten und SSDs in einer mobilen Dienststelle direkt im Rechenzentrum, Vier-Augen-Bestätigung pro Rack. Anschließend Transport in versiegelten Containern nach Rötha.
Ergebnis
- Vollständige Asset-Liste mit Statusverfolgung jedes Geräts
- 200 Vernichtungszeugnisse, alle vor Asset-Move erstellt
- Asset-Recovery-Erlös: rund 18.000 €
- Kein Datensicherheitsvorfall, keine Verzögerungen
Fallstudie 3: Handelsunternehmen (8 Filialen)
Ausgangssituation
Ein bundesweit tätiges Handelsunternehmen modernisierte seine POS-Infrastruktur und sonderte gleichzeitig die alten Kassensysteme aus 8 Filialen aus.
Herausforderung
Abholungen außerhalb der Öffnungszeiten, identischer Mini-Bericht pro Filiale, ESG-Bericht über CO₂-Einsparungen für den Nachhaltigkeitsbeauftragten.
Vorgehen
Sechs-Wochen-Projekt mit gestaffelten Abholtouren. Pro Filiale einheitliches Übergabeprotokoll. Zentrale Verarbeitung in Rötha, konsolidierter Abschlussbericht mit Aufschlüsselung pro Filiale.
Ergebnis
- Sechs Wochen Projektlaufzeit — exakt im Zeitplan
- Null Datenschutzvorfälle, alle 8 Filialen abgeschlossen
- ESG-Bericht in CSRD-kompatibler Form geliefert
- Asset-Recovery: 6.500 € für aktuelle POS-Hardware
Ergebnisse auf einen Blick
- 500 — Vernichtungszeugnisse (Fall 1)
- 38 % — Asset-Recovery-Quote
- 12 t — CO₂eq Einsparung
Maschinenbauer — 500 Notebooks
Zwei Standorte, DIN 66399 H-3, 38 % Asset Recovery, 12 t CO₂eq Einsparung, 22.000 € Erlös.
RZ-Stilllegung — 200 Server
Vor-Ort-Löschung, 200 Vernichtungszeugnisse vor Asset-Move, 18.000 € Recovery.
Handel — 8 Filialen POS
Abholung außerhalb der Öffnungszeiten, CSRD-kompatibler ESG-Bericht, 6.500 € Recovery.

